Jordaniens Rohstoffquellen sind knapp. Bis jetzt sind keine Mineralien
außer Phosphate und Kali auf einer kommerziellen Ebene entdeckt und
ausgenutzt worden. Jordanien rangiert allerdings unter den oberen drei Exporteuren in der Welt,
die Phosphat ausführen. Es gibt zwei große Düngemittelfabriken
im Land. Bei der einen handelt es sich um eine jordanisch-indische Fabrik. Die andere ist eine
jordanisch-japanische Fabrik. 1997 machten allein 49,6% der jordanischen Exporte
die Minenindustrien aus. Die Exporte der industriegefertigten Güter
stellten 47,5% von den Gesamtexporten 1997 dar.
Von den 20000 Geschäftsbetrieben in Jordanien gibt es mehr als 9401
Unternehmen, die in dieser Branche registriert sind. 109.102 Jobs sind in diesem Bereich angesiedelt.
In Jordanien ist das Baugewerbe mit niedrigen Land- und Aufbaukosten in der Region in hohem Grade rentabel. Die Verwendbarkeit der lokal produzierten Baumaterialien zu den konkurrierenden beständigen Preisen erhöht den Profit dieser Industrie.
Die Pharmaindustrie ist eine der erfolgreichsten lokalen
Industrien. Zu diesem Schluss kommt man, wenn man ihr Einkommen in ausländischer Währung mit anderen
Industrien vergleicht. Diese positive Entwicklung hängt eng mit der wachsenden und erfolgreichen
Gesundheitspflegeindustrie zusammen.
Die Anzahl der Krankenhausbetten sind zwischen 1977 und 1998 von 3500 auf 8565 gestiegen.
