Die medizinische Versorgung in Jordanien zählt zu den besten im mittleren Osten. Diese Tatsache lässt sich zum groß en Teil durch die Stabilität des Königreiches, die hohe Anzahl der Ärzte und der Gesundheitszentren erklären.
Während der Golfkrise (1990-91) kehrten zigtausend Jordanier zurück. Dadurch
war Jordanien gezwungen neue Infrastrukturen zu schaffen und neue Naturressourcen zu finden, denn auf solch
einen Ansturm war das Land nicht gefasst.
Eine Reihe von neuen Krankenhäusern und Kliniken wurden gebaut, um die Anzahl
der Betten zu erhöhen. Die staatlichen Krankenhäuser bestehen meistens
aus der Primärgesundheitspflege.
Die tertiäre Gesundheitspflege übernimmt meistens der private Sektor.
1996 wurden 98 Prozent der jordanischen Kinder geimpft. 1999 gab es 84 Krankenhäuser mit 8726 Betten und 1475 Apotheken. Das macht 562 Einwohner pro Bett und 3322 Einwohner pro Apotheke.
