92% der Gesamtbevölkerung stellen die sunnitischen Muslime dar.
Die meisten davon gehören der schafiitischen Rechtsschule (Madhab) an.
Der Islam ist auch die Staatsreligion, doch sichert die Verfassung den Bürgern Religionsfreiheit zu.
Die Huseini Moschee in der Altstadt von Amman (rechts im Bild) ist eine der ältesten Moscheen
seit der Gründung des Königreichs. Sie war bis die Vollendung von der König Abdullah I Moschee
(oben links im Bild) in Abdali in Amman in den 80er, die wichtigste Moschee in Jordanien.
Etwa 6% der Bevölkerung sind Christen, und zwei Drittel davon sind Griechisch-Orthodoxe.
Zu den christlichen Minderheiten gehören auch koptischer, armenischer, melchitischer, römisch-katholischer und andere
protestantischer Gruppen. Die Christen leben vor allem in Salt, Kerak, Madaba und in Dörfern des
Nordwestens um Ajlun. Die Verfassung des Landes bürgt für die christliche Jordanier etwa 1/6 der Sitzen
im Parlament, und sind damit eigentlich stark vetreten.
In Jordanien befindet sich der Grab Moses, der Fluss Jordan sowie andere Gräber und heilige Orte
aller drei monotheistischen Religionen. Jerusalem, die drittwichtigste islamische Stadt und gleichzeitig der erst Wallfahrtsort der Moslems
war zwischen 1950-1967 ein wichtiger Teil des Königreich. Nach der Besatzung Israels
des Westjordanlands im Jahre 1967 blieb die heilige Stadt 1967-1988 nun nur unter
administrativen und rechtlichen jordanischen Autorität.
Siehe auch Geschichte.
